Hauptorgel (Kirche St. Albert)

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Orgel St.Albert
„leere“ Empore in St. Albert

Download: Antrag zur Übernahme einer Orgelpfeifen-Patenschaft

Die Orgel in St. Albert ist endlich weg!

(Stand: September 2016)

„Jetzt geht‘s los!“ – Das haben die Gemeindemitglieder von St. Albert nun schon öfters gehört, aber diesmal stimmte es wirklich. Mitte Juni wurde der Orgelbauvertrag vom Kirchenverwaltungsvorstand St. Albert und dem Orgelbauer Andreas Offner aus Kissing unterzeichnet. Der Abbau der Orgel fand dann in den Sommerferien statt. Nun steht eine elektronische Ersatzorgel mit zwei Lautsprechern auf der Empore. Deutlich sichtbar ist das „Loch“, das die alte Orgel hinterlassen hat.

Bis hierhin war es ein weiter Weg. Im November 2012, wurden man auf die Probleme mit der Orgel in St. Albert aufmerksam, als diese auf das Patroziniumskonzert vorbereitet wurde. Eine kurzfristig notwendige Reparatur hätte damals schon 14.000 € gekostet. Nach fachkundigen Untersuchungen durch das Amt für Kirchenmusik war aber sehr schnell ersichtlich, dass das nicht ausreicht. Schimmelbefall und Statikprobleme mit der Tragkonstruktion sowie eine 60 Jahre alte Elektrik verursachen große Probleme und geschätzte Reparaturkosten von knapp 170.000 €.

Diese enormen Kosten waren auch der Grund, weshalb sich die Vorbereitungen bis heute hinzogen. Auch waren statische Sicherheitsprüfungen des Kirchengebäudes nötig und es stellte sich heraus, dass vorher noch Arbeiten an der Dachkonstruktion ausgeführt werden müssen.

In der Zwischenzeit wurde fleißig Geld für die Orgel gesammelt. Es fanden Benefizkonzerte und Flohmärkte statt. Es gingen Spenden ein und es wurden Patenschaften für die Orgelpfeifen übernommen. Bis Dezember 2015 waren es 70 Patenschaften. Leider aber keine einzige mehr in diesem Jahr. „Ich hoffe, dass sich dies nach dem Abbau der Orgel ändern wird, denn wir benötigen noch weitere Spendengelder!“, so optimistisch spricht der Initiator und Chorleiter Alexander Korisansky.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt der Orgelrenovierung betragen 140.000 €. Hierfür stehen gut 60.000 € an eingegangenen Spendengeldern bereits zur Verfügung. Hinzu kommt ein Sonderzuschuss in Höhe von 50.000 € aus dem Orgelfonds der Bischöflichen Finanzkammer. Somit stehen bisher insgesamt 110.000 € bereit. Dennoch müssen noch weitere 30.000 € für diesen Bauabschnitt aufgebracht werden.

Ein zweiter Bauabschnitt in Höhe von ca. 30.000 € ist vorgesehen, der aber noch nicht vom Bistum Augsburg genehmigt ist, da dieser mit Barmitteln finanziert werden muss. Insgesamt benötigt die Pfarrei St. Albert noch Spenden in Höhe von ca. 60.000 €!

Auch vor dieser Herausforderung schreckt Chorleiter Alexander Korisansky nicht zurück: „Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam bis zum geplanten Fertigstellungstermin der Orgel Ende Juni 2017 diese Summe aufbringen werden. Wir werden die Fertigstellung dann gebührend mit einer Orgelweihe und einem abwechslungsreichen Orgelsommer-Programm feiern.“

Alexander Korisansky
Chorleiter St. Albert


Orgelsanierungsarbeiten können beginnen (Stand: Dez. 2014)

Dank hilfreicher Gespräche und guter Spendeneingänge kann wohl zu Beginn des neuen Jahres mit der Sanierung der St.-Albert-Orgel begonnen werden.

Es war bald ersichtlich, dass die Vorgabe der Bischöflichen Finanzkammer, mindestens 50% Eigenkapital vor Auftragsvergabe nachzuweisen, nicht in angemessener Zeit erfüllt werden kann. Nach über einem Jahr Spenden sammeln waren aber immerhin zu Anfang November gut 46.000 € auf dem Sonderkonto eingegangen. Somit ist über ein Viertel der veranschlagten Reparaturkosten durch Ihre Mithilfe oder die Übernahme einer Pfeifenpatenschaft gedeckt. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott!“ sein Ihnen allen gesagt.

Sehr hilfreich waren auch die vielen Einzelprojekte der verschiedenen Gruppen von St. Albert oder auch aus Haunstetten. Zu nennen sind z. B. die Orgelflohmärkte, Verkaufserlöse aus Festen oder die Sommerserenade der ARGE Haunstetter Vereine. Aber auch die vielen Benefizkonzerte wurden stark angenommen und die Spendenerlöse können sich sehen lassen.

Zur Drucklegung fanden noch intensive Gespräche statt, deren Ausgang hier noch nicht mitgeteilt werden kann, aber die Kirchenverwaltung wird sich nun schnellstmöglich um die Restfinanzierung und die weiteren Planungen bemühen.

Die freudige Nachricht, dass bald mit der Renovierung begonnen wird, hat ein Augsburger Ehepaar auch veranlasst noch 5.000 € für die Orgel zu spenden, „damit es schnell vorwärts geht!“.

Auch Sie können noch eine Patenschaft übernehmen oder Ihre Spende überweisen auf das Spendenkonto: 109401, Kennwort „Orgel“ bei der LigaBank Augsburg, BLZ 750 903 00 (IBAN DE67 7509 0300 0000 1094 01).

Ich persönlich freue mich sehr, dass der tatkräftige Einsatz vieler „Orgelfreunde“ – die alle an verschiedenen Stellen helfen und anpacken – dazu beiträgt, dass es weiter voran geht!

Alexander Korisansky
Chorleiter St. Albert


Orgel St.Albert
Orgel St. Albert

Orgelsanierung in St. Albert – 1899 Pfeifen suchen einen Paten

Das Sanierungskonzept für die bald 60-jährige Orgel der Pfarrei St. Albert steht seit letztem November fest. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben sich einstimmig darauf festgelegt, die marode und schimmelnde Orgel zu reparieren. Nun ist es vor allem wichtig, die Finanzierung zu sichern. Die kalkulierten Kosten von gut 160.000 Euro sollen vor allem durch Pfeifenpatenschaften gedeckt werden.

Insgesamt suchen 1899 Pfeifen einen Paten, der dafür sorgt, dass es der Orgel bald wieder gut geht. „Die Idee ist zugegebenermaßen geklaut. Diese Art der Spendensammlung wurde anderswo schon erfolgreich praktiziert“, sagt Organist und Chorleiter Alexander Korisansky. Die günstigsten Patenschaften in Haunstetten kosten fünf Euro. „Das könnte etwas für den Geldbeutel beziehungsweise das Taschengeld von Kindern sein“, schlägt Korisansky vor. Der Preis richtet sich nach der Größe und dem Klang. Zungenpfeifen sind wegen ihres scharrenden Klanges teurer als Labialpfeifen. Zungenpfeifen werden genutzt, um den Klang von Blechblas- oder Rohrblattinstrumenten nachzuahmen wie Klarinetten, Posaunen und Fanfaren. Am teuersten sind die Orgelpfeifen, die wie Trompeten klingen – hier werden bis zu 500 Euro fällig. Bei den Preisen hat er sich an anderen Aktionen dieser Art orientiert. Bislang kamen dank Patenschaften 3.700 Euro zusammen. Fast alle entschieden sich für eine Patenschaft im zweistelligen Eurobereich. Würden alle Pfeifenpatenschaften übernommen, kämen stattliche 180.000 Euro zusammen. Das wären sogar 20.000 Euro mehr als für die Sanierung nötig wären. „Wenn wir für die Hälfte der Pfeifen Paten gewinnen können, wäre ich schon sehr glücklich.“ Er hofft, über die Aktion neue Mitstreiter zu finden. „Es gibt Leute, die sind immer dabei, wenn es darum geht zu helfen. Ich wünsche mir eine breitere Basis.“ Immerhin: Über 24.000 Euro sind insgesamt inzwischen zusammengekommen. Unter anderem durch ein Benefizkonzert Ende November oder durch eine große Spende des Fest- und Gemeindesonntagsausschusses von St. Albert.

Helfen auch Sie durch die Übernahme einer Pfeifenpatenschaft, mit den Sanierungsarbeiten schnellstmöglich beginnen zu können. Die Anträge für eine Patenschaft liegen in der Pfarrkirche St. Albert aus oder können hier auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Des Weiteren finden Sie auch interessante Hintergrundinformationen zu den Schäden wie auch eine Pressemappe mit Berichten über die aktuellen Entwicklungen: